Aus aktuellem Anlass schreibe ich heute meine Gedanken zum Thema Lagerhaltung und Platzproblemen runter. Mein Store hat diesen Monat die 155.000 Teile und 6.900 Lots überschritten. Damit wachse ich deutlich schneller als ursprünglich dimensioniert. Meine Frau und ich leben auf ca ~85 qm Wohnfläche, da ich im Homeoffice arbeite habe ich ein eigenes Büro, welches auch die ersten Kleineteilemagazine beherbergt.
Auf dem Bild seht ihr einen kleinen Ausschnitt mit drei verschiedenen Schubladengrößen. Anders als bei größeren Händlern liegt meine Priorität nicht darauf möglichst viele Bestellungen in kurzer Zeit abzuarbeiten, sondern so viele Steine wie möglich im bestmöglichen Zustand (staub- und kratzerfrei) zu lagern. Ich habe im laufenden Jahr 377 Bestellungen, das lässt sich auch nach Feierabend problemlos zeitlich bewältigen.
Hier seht ihr eine der größeren Fächer, die einzelnen Teil sind in Beutel staubdicht verpackt. Das Fach beinhaltet etwa 3.000 Teile.
Diese Art der Lagerung kostet beim Aufnehmen neuer Teile und Packen von Bestellungen natürlich mehr Zeit als lose Steine einer Kategorie in einem Fach zu halten, durch den limitierten Platz der Wohnung erscheint mir das System, für mich, am besten geeignet.
Betrachtet man die Kostenseite investiere ich mein Geld darüber hinaus lieber in neue Steine und Figuren als in Kleinteilemagazine.
Glücklicherweise habe ich eine sehr verständnisvolle Frau, mir ging nämlich bereits nach einem halben Jahr der Platz im Arbeitszimmer aus und ich habe mich nach und nach in der Wohnung ausgebreitet.
Durch die Aufteilung des Stores auf nun mehrere Räume erhöht sich der zeitliche Aspekt beim Packen von Bestellungen nochmals. Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt die Gebrauchtteile in den Keller auszulagern da dieser ziemlich groß, sauber und trocken ist. Der Umstand, dass wir aber im Dachgeschoß wohnen und ich jedes Mal 3 Stockwerke in den Kellern laufen müsste lässt mich hier aber zögern.
Ein externes Lager kommt aus dem gleichen Grund nicht in Frage, selbst wenn ich die Zusatzkosten außer Acht lasse, will ich die Steine und Figuren um mich herum haben und nicht immer das Haus verlassen um eine Bestellung zu packen.
Wie geht es also weiter? Je mehr Auswahl der Shop bietet, desto eher finden die potentiellen Kunden, was sie suchen. Der Shop funktioniert bereits mit 155.000 Teilen gut, trotzdem möchte ich ihn kontinuierlich ausbauen und erweitern. Meine Frau hat mir bereits vor Monaten ein super Konzept für ein mobiles Containersystem erstellt, hiermit sehe ich gute Chancen weitere 100.000 Teile aufzunehmen.
Eine weitere Idee ist die stärkere Fokussierung auf Teile und Figuren die sich in der Vergangenheit gut verkauft haben. Bricklink bietet hier super Möglichkeiten der Auswertung von Daten, so kann man zB prüfen welche Teile die Topseller im Store sind und welche Teile sich nicht verkaufen.


