In dieser Miniserie schreibe ich über die Anfänge meines Bricklink Shops. Beginnen möchte ich im Dezember 2014, dass Jahr, in dem ich die Dark Ages verlassen und Lego wiederentdeckt habe.
Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich in der Vorweihnachtszeit ziellos durch die Nürnberger Innenstadt gelaufen bin und im Schaufenster des Lego Laden in der Breiten Gasse das Winter Village Set Santa’s Workshop 10245 gesehen habe.
2014 war sowohl privat als auch beruflich ein stressiges Jahr für mich und das Set hat mich an meine „einfache Kindheit“ erinnert. Ich habe mir dann kurzerhand das Set und den City Adventskalender 60063 gekauft und damit meine Liebe neu entfacht.
Ich habe mich nach und nach in das Thema eingearbeitet und mir Themenreihen gesucht, die mich besonders interessieren (Super Heroes, Modular Building, Star Wars) Zum ersten Mal mit Bricklink in Berührung gekommen bin ich aber erst 2019 als ich mir überlegt habe das Ghostbusters Headquarter 75827 zu rebricken.
Rückwirkend betrachtet hätte ich mal lieber mit einem kleineren Set angefangen und das ganze Unterfangen hat am Ende mehr gekostet als das Set einfach auf dem Zweitmarkt zu kaufen aber die Freude neue Steine zu suchen, zu kaufen und am Ende im Briefkasten zu haben hat überwogen.
Aufgrund der, für mich, intrasparenten Gebühren einiger Händler habe ich mich dann aus Interesse mit den Bricklink- / PayPal- / Versandgebühren beschäftigt und bin dadurch zu den Youtube Kanälen anderer Händler (BrickArena, Just A Brick in the Bucket, Pop’s Blockshop und viele andere) gekommen.
Dank der Erfahrungen der Bricklink Händler konnte ich mir auch einen Eindruck über den zeitlichen Aufwand machen den es Bedarf einen Shop konkurrenzfähig aufzubauen und zu betreiben. So hat es noch bis Mitte 2021 gedauert, bis ich für mich alle Vorbedingungen soweit geschaffen hatte, dass ich am 09.10.2021 meine Gewerbeanmeldung abgeschickt habe.
Damit will ich es für den ersten Teil belassen, in Teil 2 wird es unter anderem um die Mysterien der Lizensierung von Verpacken und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gehen oder anders gesagt die vielen Unwägbarkeiten bis zur Eröffnung.
